Was geschieht in einer Sitzung?
Ausgangspunkt der Therapie ist ein gemeinsam erarbeitetes Therapieziel, das als roter Faden den gesamten therapeutischen Prozess begleitet. Die Themen, die sich daraus und im Verlauf der Therapie zeigen, werden in den Bewegungsteil aufgenommen und über den Körper erfahrbar gemacht. Bewegungen können dabei die Seele unmittelbar berühren, Blockaden lockern sowie gestaute Energien und unentdeckte Potenziale in Fluss bringen.
Das bewusste Erleben des Körpers und seiner Bewegungen schafft einen Zugang zum eigenen Selbst. Es ermöglicht die Auseinandersetzung mit Beziehungsmustern und Verhaltensweisen, die durch Erfahrungen und Prägungen entstanden sind. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das Körpergefühl, innere Impulse und die Ausdrucksmöglichkeiten in der Bewegung. Dadurch können mentale und körperliche Blockaden in den zugrunde liegenden Themen erkannt und bearbeitet werden.
Diese prozessorientierte Arbeit stärkt persönliche Ressourcen, aktiviert Selbstheilungskräfte und fördert kreative Lösungsstrategien. Sie unterstützt die Entwicklung von Selbstwert, Autonomie und Sozialkompetenz.